An der Realisierung integrierter Informationssysteme sind verschiedene Partner aus Fachabteilungen und aus der Informatik sowie externe Berater und Hersteller beteiligt. Sie benAtigen klare Regeln und Abgrenzungen, nach denen sie ihre Teilaufgaben bearbeiten kAnnen, damit ein schlA1/4ssiges Gesamtprojekt entsteht. In einer Architektur muA deshalb festgelegt werden, aus welchen Komponenten ein Informationssystem besteht und mit Hilfe welcher Methoden es beschrieben werden soll. WAhrend frA1/4her lediglich einzelne Beschreibungssichten wie Funktionsdarstellung oder Datenmodelle dominierten, wird in diesem Buch eine Architektur erarbeitet, in der Funktions-, Organisations- und Datensicht eines Informationssystems A1/4ber die Entwicklungsphasen Fachkonzept, DV-Konzept und Implementierung gleichgewichtig behandelt werden. Die entwickelte ARIS-Architektur wird als Informationsmodell mit Hilfe des Entity-Relationship-Ansatzes konkret beschrieben. Dieses Informationsmodell ist Grundlage eines systematischen und rationellen Methodeneinsatzes bei der Entwicklung von Informationssystemen. Weiter ist es die Basis eines Repositories, in dem die anwendungsbezogenen Daten-, Organisations- und Funktionsmodelle eines Unternehmens gespeichert werden. Wesentliche Eigenschaft der ARIS-Architektur ist dabei, daA die unterschiedlichen Sichten nicht nur isoliert betrachtet werden, sondern in einer Steuerungssicht auch ihre Beziehungen untereinander abgebildet werden. Dadurch kAnnen aktuelle Entwicklungen wie verteilte Datenbanken oder objektorientierte AnsAtze in die Architektur eingeordnet werden. In einer Besprechung fA1/4r die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt Prof. H. Krallmann: "Das vorliegende Buch ist richtungsweisend. Durch Arbeiten dieser Art wird erreicht werden, daA sich die VerstAndnislA1/4cke zwischen Anwender und Systementwickler auf systematische Weise schlieAt."