Als Grundlage für das entwickelte Prozessmodell dienen insbesondere die Produktlebenszyklustheorie von Vernon, das Lead-Country-Konzept, der Ansatzes der Uppsala-Schule sowie der Helsinki-Schule und nicht zuletzt der GAINS-Ansatz.
Mit der zunehmenden Globalisierung haben sich neben den viel beachteten BRIC-Staaten einzelne Länder und Regionen vom Status eines „Less Developed Country“ zu interessanten „Emerging Market Economies“ und ernst zu nehmenden Konkurrenten entwickelt. Der Autor entwirft ein evolutionäres, praxisnahes Internationalisierungsprozessmodell für den Markteintritt in Emerging Markets. Außerdem identifiziert er einen neuen institutionellen Ansatz namens „Emerging Triad“, der sich mit der zunehmenden Verflechtung der Regionen auf der südlichen Hemisphäre beschäftigt. Beide neuen Ansätze werden abschließend anhand der Trucksparte der Daimler AG empirisch überprüft.