Nach der nicht für möglich gehaltenen nuklearen Eskalation im Mittleren Osten hält die Welt den Atem an. Während ein globaler Shutdown die Gesellschaft aus den Angeln hebt, tauchen Henning Lauritz, einst gefeierter Starautor, die umstrittene Journalistin Cosima de Burnes und der desertierte CIA-Agent John Smith bei ihrem Verbündeten Raoul Mounir in Marokko ab. Unter dem Pseudonym Roger Wortmann will Henning der Welt die Augen öffnen, indem er die ungeschminkte Wahrheit über die Vorgänge im Irak in einem fiktiven Roman namens Operation Babel erzählt. Totgeglaubt machen sie sich mit neuen Identitäten auf, Beweise für die Existenz jenes Konsortiums zu finden, das als Mastermind für die Katastrophe verantwortlich war. Bald stoßen sie auf Ungereimtheiten, die alles Gesehene in den Schatten stellen. Eine rastlose Odyssee führt sie an dystopische Orte, deren Abgründe Hennings Welt einmal mehr erschüttern: Ist seine mysteriöse Biographie etwa untrennbar mit den düsteren Machenschaften der WWRC verwoben? Das Undenkbare scheint zum Greifen nah. Steht die Menschheit am Rande ihrer Existenz? Nullort schließt direkt an das fulminante Finale von Operation Babel an. Befasste sich Roger Wortmanns Debüt-Thriller kritisch mit medialer Manipulation, hinterfragt Nullort die Verheißungen der Naturwissenschaften auf gewohnt rasante und gesellschaftskritische Art und Weise. Denn eines haben wir alle in den letzten Jahren gelernt: Es gibt immer eine Steigerung.